Blog Juni – Warum Lächeln so wichtig ist

Wenn das Lächeln von Herzen kommt

Lachen ist die beste Medizin. Was passiert mit uns wenn wir lächeln?
Vor vielen Jahren , mittlerweile über 20 Jahre ist es her, hatte ich eine Ausbildung bei einem tollen chinesischen Qi Gong Meister und er erzählte immer von dem inneren Lächeln.
Damals war mir noch nicht bewusst was er damit meint.
Das Lächeln habe ich schon von Grund auf,  mich haben sie immer als Sonnenkind beschrieben.
Mit meinem Lächeln habe ich viele angesteckt und Ihnen ein positives Gefühl vermittelt. Schauen wir uns mal an was aus neurologischer und körperlicher Ebene mit uns passiert wenn wir lachen.
Denn wenn das Lachen von Herzen kommt, dann ist es wie eine innige Umarmung an uns selbst denn jedes herzliche Lächeln birgt ein großes Potenzial an Dankbarkeit und Selbstheilungskräften.

Christian Morgenstern sagte einmal: Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

Lachen gilt als wahrer  Gesundheits- Brunnen und verbessert die Lungenfunktion, versorgt unser Gehirn mit mehr Sauerstoff und massiert die inneren Organe. Außerdem werden beim Lachen unsere Immunabwehr gesteigert, Stresshormone abgebaut und Glückshormone freigesetzt.

Charlie Chaplin sagte mal – jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

Es gibt mittlerweile schon viele Forschungen und wissenschaftliche Studien über das Lachen. Mittlerweile hat man sich mit den positiven Effekten des Lachens auf unserem Körper und Geist auseinandergesetzt, messbare und eindeutige Ergebnisse erzielt.
Beim Lachen werden entzündungshemmende, Körpereigene Hormone in den Blutkreislauf ausgeschüttet.

Darum gibt es in manchen Krankenhäusern Clowns die den Menschen bei ihren Aufenthalt und Krankheiten  das Lächeln wieder zurückgeben.
Im Buddhismus zum Beispiel bei den Shaolin Mönchen wurde das Lachen immer schon angewandt, denn eine positive Grundhaltung führt automatisch zu einer entspannten Haltung im Körper und Krankheiten können vor gebeugt werden. Das so genannte Chi fließt ungehindert im Körper.

Auf Englisch bedeutet Krankheit disease- und d.h. übersetzt soviel wie unentspannt – und ist ein Indikator dafür, dass Krankheit nichts weiter als die Konsequenz eines nicht entspannten Geistes und Körpers sind.
Wenn Entspannung, Gelassenheit und eine innere positive Einstellung Hand in Hand mit einem äußeren Lächeln gehen, kommt es zu einer Symbiose aus der positiven inneren Haltung und der entspannten äußeren Haltung.

Die Shaolin Mönche wussten also, dass über ein Lächeln der gesamte Organismus positiv beeinflusst wird. Sie waren der festen Überzeugung, dass das Lächeln neben dem bewussten Atem die beste Voraussetzungen für innere Ruhe und ein glückliches, gesundes Leben ist.
Beim Lachen werden in der Region zwischen Kopf und Bauch Grund 300 Muskeln aktiviert davon alleine 17 im Gesicht.
Leider lächeln die meisten Menschen viel zu wenig. Studien zeigen, dass Kinder zum Beispiel bis zu 400 mal am Tag lachen, während Erwachsene nur noch durchschnittlich 15 mal am Tag lächeln.

Lächeln ist etwas, was uns alle miteinander verbindet, etwas, das über die Barrieren der Sprache, Kultur und Religion hinausgeht. Ein universelles Zeichen der geteilten Freude, Liebe und Sympathie.
Nach Aussage der Chinesen die Qi Gong praktizieren, und wir unser inneres Gleichgewicht herstellen, entsteht das Lächeln von innen heraus ganz von selbst. Das ist aus einer zufriedenen friedvollen Haltung heraus und zeigt sich über das Gesicht in die Welt.
Lächeln steckt an. Grund dafür sind die Spiegelneuronen in unserem Gehirn. Es sind jene Spiegel Neuronen die uns überhaupt erst zu mitfühlenden sozialen Wesen machen.
Durch Achtsamkeitspraxis werden wir wieder an unser Lächeln erinnert. Denn in der momentanen schnelllebigen Zeit sind wir so Reiz überflutet, und sehr in der Ablenkung, dass das Lächeln untergeht.
Es gibt viele weise ,Lehrer die von diesem inneren Lächeln sprechen wie zum Beispiel Dalai Lama oder Eckart Tolle, da scheint das Lächeln durch alle Poren zu strahlen.
Dieses innere Lächeln kann nicht erzwungen werden – es kann nur dann erstrahlen wenn das Lächeln von Herzen kommt.

Übung: Mich Selbst Anlächeln

Stell dich vor einen Spiegel und schau dich selbst für mehrere Minuten an, während du deine Mundwinkel weit nach oben ziehst. Beobachte dich dabei, wie du dich selbst an lächelst und übertrage dieses äußere Lächeln auf dein inneres. Versuche mit deinem gesamten Körper zu lachen und spüre das Lächeln in deinen inneren Organen und jede Zelle deines Seins.
Lach laut los, wenn es sich richtig anfühlt und erlaube dem Gefühl der Freude sich über dich zu ergießen.

Inspiriert von Paulina Kulcycki

Menü