Blog April – Wie kann ich Ostern für mich nutzen?

An Ostern siegt das Licht über die Dunkelheit

Wo kommt der Name Ostern her?

Ostara, die germanische Frühlingsgöttin, scheint die Namensgeberin zu sein. im angelsächsischen hieß selbe Göttin Eostrea, im lateinischen Aurora. Gemeinsam wurde Ihnen zu Ehren in alten Zeiten jedes Jahr ein Frühlingsfest gefeiert. Aurora, galt als Morgengöttin. Für ihr Morgenrot kennt man im althochdeutschen das Wort Ostarun.
Es ist eine schöne Erinnerung an unsere alte Kultur, jenseits der Kirche die wir heute kennen. Die christliche Kirche hat die heidnische Feste in ihre Kultur übernommen, um die Menschen mehr an die Kirche zu binden.

Ostern gilt als das Fest der Auferstehung. Die Tage zuvor wurden als Tage der Dunkelheit und des Leidens beschrieben.
Dieses Bild kann durchaus eine wertvolle Metapher für Erkenntnis hin zum eigenen Leben sein, wenn man der Einladung des Innehalten und Reflektieren folgen möchte, um seinen Leben ein bewussteres Sein zu schenken.

Dazu kann man sich folgende Fragen stellen:

– welches ist denn in meinem Leben der Bereich, der sich im Moment „dunkel“ zeigt?
– wo braucht es das Licht und das Leben?
– was will in mir auferstehen?

Am Palm – Sonntag ist Jesus in Jerusalem eingezogen. Die Menschen haben ihm Palmzweige gestreut , weil sie in  ihm einen siegreichen  König  sahen.
Palmen wurden damals als heilige Bäume gesehen und galten als Sinnbild des Siegens und Unabhängigkeit.
Doch auch lange bevor Ostern ein christliches Fest zur Auferstehung Jesu geworden ist, haben die Menschen den Einzug des Frühlings gefeiert.

Der Frühling ist Neubeginn und wird mit Wärme, Licht und beginnenden Wachsen und Werden gesehen und symbolisiert den Sieg über die Dunkelheit und wird mit der Hoffnung auf eine reiche Ernte verknüpft.

Gerade jetzt in diesen Zeiten kann ich mir folgende Fragen stellen:

– wo sehne ich mich nach Freiheit?
– was will sich in mir entwickeln und wachsen?
– wo zeigt sich neues Wachstum?
– welche sind die Boten des Frühlings auch in meinem Leben?

In der christlichen Kirche gilt der Gründonnerstag als der erste der heiligen Tage neben dem Tag an welchen Jesus am Kreuz starb (Karfreitag) und jenem der Wiederauferstehung (Ostern). Der Überlieferung zufolge nahm Jesus mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Kreuzigung das letzte Abendmahl ein.

So wie uns das Bildnis Jesus und seine Bestimmung erreicht wird, dass er dem Auftrag seines Vaters gefolgt ist, erreicht uns die Erinnerung, dass es auch für uns einen größeren Plan gibt – eine göttliche Bestimmung. Diese zu folgen ist stets ein Akt der Hingabe, des Vertrauens und der bedingungslosen Liebe für sich selbst und dem ganzen Leben.
Das zeigt auch das Bildnis des Karfreitag. Anstrengung, Mühe und Leiden säumen oft den Weg des Lebens.
Das „Ich“ darf sterben, denn das “Ego” steht uns oft im Wege, bedingungsloses , erwartungsfreies Sein  und Tun zu leben.
So kann ich mich erinnern mit folgenden Fragen:

–  welches ist mein höherer Auftrag?
–  welches ist der Ruf, in dem meine Be-rufung geborgen ist?
–  wann bin ich versucht, dass mein Ego das Ruder übernehmen will?

Man kann in Ostern auch das Symbol der weiblichen Kraft erkennen.
Es waren damals die Frauen, die die Botschaft der Auferstehung brachten, liegt es auch heute im weiblichen, im Yin, die Energien nach oben zu bringen, ans Licht und damit hin zur Heilung, der Auferstehung.

Im Bild von Ostern geht es um eine Zeit- Qualität, die uns Tage der Erkenntnis um die eigene Auferstehung schenkt und damit auch alles zu erkennen was in uns noch „ruht“,  oder zum Leben “erweckt “werden will.

Wir können vielleicht an Ostern erkennen, was wir „ nur“ in uns tragen und noch nicht leben. Und so betrachtet ist die Osterzeit wirklich ein sehr heilige Zeit die uns unser Potenzial immer näher bringen kann.

Ich wünsche allen eine schöne “heilige” Zeit und Ruhe Ostertage.

(Inspirationen von Daniela Hutter)

Ihre Manuela Jacob

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